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| ADS / ADHS |
| ADS / ADHS – eine Folge von Umwelt und Ernährung? Hyperaktive Kinder sind anstrengend und häufig eine Prüfung für Eltern, Kindergärtner/innen und Lehrer/innen. An diesen unruhigen Kindern können Bezugs-personen immer wieder scheitern, indem sie an den Rand ihrer Möglichkeiten geraten, diese Kinder erzieherisch positiv zu beeinflussen und sie in ihrem Beziehungsfeld zu integrieren. Verlockend ist deshalb die Aussicht, mit einer kleinen Pille das ganze Problem in den Griff zu kriegen. Nur – tut sie das langfristig wirklich?
Das Symptom „ADS - ADHS“ hat verschiedene Ursachen. Allein im Bereich der Ernährung gibt es eine Vielzahl an auslösenden und verstärkenden Faktoren, die es durch genaue Beobachtung, Ernährungsprotokolle und mitunter strenge Diäten herauszufinden gilt.
Eine englische Studie, die die ursächlichen Zusammenhänge zwischen Nahrungs-mitteln / Zusatzstoffen und Hyper- bzw. Hypoaktivität untersucht hat, erbrachte folgendes Ergebnis: Bei 80% der Kinder hat sich das Verhalten durch eine oligo-antigene Diät positiv verändert. Bei etwa einem Drittel der Kinder hatte es sich völlig normalisiert, bei den übrigen deutlich gebessert.
Dabei reagierten die Kinder zu: - 79% auf Farb- und Konservierungsstoffe - 64% auf Kuhmilch - 59% auf Schokolade - 49% auf Trauben, Weizen - 45% auf Zitrusfrüchte - 40% auf Käse - 39% auf Eier - 32% auf Erdnüsse
Inzwischen kennt man neben den o.g. Stoffen und Lebensmitteln viele weitere Substanzen, die bekannt dafür sind, dass sie im Gehirn von hyper- bzw. hypoaktiven Kindern Reaktionen hervorrufen können, die diese Krankheitsbilder auszeichnen. Allem voran stehen der Zucker und der Einfluss des Blutzuckerspiegels auf die Hirnaktivität. |
In meinen Einzelberatungen bzw. im Kursprogramm „Ernährungstherapie bei ADS / ADHS“ möchte ich Sie für die eigentlichen Ursachen, die sozialen, familiären und psychologischen Hintergründe sowie die Zusammenhänge mit auslösenden und verstärkenden Faktoren in der Ernährung sensibilisieren. Hierbei möchte ich Ihnen vermitteln, wie einzelne Lebensmittel bzw. Lebensmittel-zusatzstoffe auf den Hirnstoffwechsel wirken und damit Verhaltensauffälligkeiten auslösen können. Ebenso wichtig ist mir, Ihnen geeignete Alternativen zu unverträglichen Lebensmitteln zu geben und Ihnen bei der Umsetzung der Ernährungsempfehlungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. |