In allen Wohlstandsnationen nimmt die Zahl der Übergewichtigen
immer mehr zu. Etwa 65% der Männer und 50% der Frauen sind übergewichtig.
Die in unserer heutigen Ernährung übliche überhöhte
Aufnahme von Weißbrot, Backwaren und Kuchen, Süßigkeiten,
Cola-Getränken, Limonaden, Bier und Spirituosen führen mit der
Zeit zu einer Entgleisung unserer Bauchspeicheldrüsenfunktion im Sinne
einer überhöhen Insulinausschüttung.
Die Folgen sind ein gesteigerter Fettaufbau, die Umwandlung von Zucker in
Fett und dessen Speicherung in den körpereigenen Depots, Unterzuckerungssymptome
und Heißhungerattacken, eine vermehrte Einlagerung von Wasser und
Salzen im Körpergewebe, etc. Auch erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte,
Bluthochdruck, Gicht, Diabetes, Arteriosklerose, Rheuma, etc., gehören
zu den typischen Folgen einer ernährungsbedingten Störung der
Bauchspeicheldrüsenfunktion.
Zur Beseitigung des Übergewichts und positiven Beeinflussung der o.g.
Folgeerkrankungen empfiehlt sich eine langfristige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten
in Richtung einer vitalstoff- und ballaststoffreichen, zucker- und fettarmen
Ernährung mit dem Ziel der Wiederherstellung einer gesunden Bauchspeicheldrüsenfunktion
und dem Abbau von überschüssigem Fettgewebe.
Die regelmäßige Durchführung eines Bewegungsprogramms sorgt
über die Aktivierung der stoffwechselaktiven Muskelmasse für eine
Steigerung des täglichen Energieverbrauchs und für eine vermehrte
Verbrennung von Fetten und Kalorien.
Phytotherapie und naturheilkundliche Verfahren, die der Regulierung des
Säure-Basen-Haushaltes und der Ausleitung der aus den Fettdepots gelösten
Schadsubstanzen dienen, ergänzen und verstärken die Effekte des
Ernährungs- und Bewegungsprogramms. |