Gicht
 
Gicht gehört zu den typischen Übersäuerungskrankheiten unserer heutigen Zeit. Aufgrund einer erhöhten Energiezufuhr sowie dem hohen Fleisch- und Alkoholkonsum kommt es bei gleichzeitiger Ausscheidungsschwäche der Nieren zu einer Ansammlung von Harnsäure im Blut, die sich dann schlussendlich in auskristallisierter Form in den Gelenken, vorwiegend in Händen und Füßen, ansammelt. Die Gelenke schwellen an und sind extrem empfindlich gegenüber Berührungen. Bei häufigen Gichtanfällen kann es zu erheblichen Schäden an Knorpeln und Knochen kommen. Ist auch die Niere von den Harnsäureablagerungen betroffen, können Harnsäuresteine langfristig zu Nierenversagen und Bluthochdruck führen.

Ziel der Behandlung ist es daher, den Harnsäurespiegel im Blut langfristig zu senken. Dies lässt sich mit einer purinarmen Ernährung gut in den Griff bekommen. Auf regelmäßige Medikamenteneinnahmen (mit all ihren Nebenwirkungen) kann auf diese Weise verzichtet werden. Auch die Durchspülung der Nieren mit wohlschmeckenden Kräutertees und die Entsäuerung des Körpergewebes durch basische Kost und entschlackende Bäder tun ihr übriges, damit bisherige Gichtanfälle von nun an der Vergangenheit angehören.